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Kategorie: Stadt für Alle

Neuerscheinung: Común #7 – Magazin für stadtpolitische Interventionen

In der ersten Januarwoche 2023 ist die siebte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen! Die Común #7 wurde komplett digital in Form eines Blogs veröffentlicht. Eine Printausgabe des Magazins wird es nicht mehr geben. Die hohen Papier- und Druckkosten sowie der aufwendige Vertrieb haben die Herausgeber:innen so entscheiden lassen. Común aber bleibt und ist nun ohne Paywall oder andere Zugangsbeschränkungen frei verfügbar.

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Wer draußen schläft, ist in Gefahr!

Eine Stellungnahme von »Stadt für Alle« zum aktuellen Kältekonzept der Stadt Bochum

Es ist kalt in Deutschland, und zwar sehr kalt! Seit einigen Tagen wird daher in verschiedenen sozialen Netzwerken darauf hingewiesen, bei Menschen, die draußen schlafen, nicht wegzuschauen und im Notfall die 112 wählen, um einen Kältetod zu vermeiden.

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Solidarität mit der besetzten Haldenstr. 47

Wohnraum darf keine Ware sein, sondern muss zur grundlegenden Infrastruktur für eine funktionierenden Gesellschaft gehören.

Für viele Menschen auch hier in Bochum wird die Versorgung mit Wohnraum immer prekärer. Besonders Menschen, die wenig Geld haben, wie Alleinerziehende, Geflüchtete, Rentner*innen oder Menschen, die Transferleistungen beziehen, kämpfen mit diesem Missstand auch hier bei uns in Bochum schon lange. Die aktuelle Krise verschärft diese Situation für immer mehr Menschen. Die Antwort hierauf kann nur eine solidarische sein und nicht ein Ausspielen von Teilen der Gesellschaft gegeneinander, wie Rechte es versuchen.

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Von Bürgerbeteiligung zur Koproduktion

In Kooperation mit der VHS Bochum veranstalten der Mieterverein Bochum und das Bündnis »Gutes Wohnen für Bochum«, an dem auch »Stadt für Alle« beteiligt ist, die Veranstaltung „Von Bürgerbeteiligung zur Koproduktion“ mit dem Stadtforscher Stephan Willinger vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Donnerstag 29. September 2022, 18:00 – 19:30 Uhr, KoFabrik, Stühmeyerstr. 33

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Doku OpenAirKino 2022 – Minifestival für visionäre Stadtentwicklung

Das neue Festival »Doku OpenAirKino 2022 – Minifestival für visionäre Stadtentwicklung«, an deren Organisation wir zusammen mit dem Atelier Automatique und der Kofabrik beteiligt sind, lädt erstmalig ein. Gezeigt werden Filme, die sich mit zukunftsorientierter Stadtentwicklung beschäftigen. Die Idee der Reihe ist Inspiration für visionäre Stadtentwicklungsprozesse auch in Bochum zu geben.

Die Filme werden an zwei öffentlichen Orten gezeigt (bei schlechtem Wetter in benachbarten Räumen). Die Vorführungen sind kostenlos, Spenden für die Filmemacher:innen sind gern gesehen.

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Das Haus des Wissens in die Welt setzen

Eine Stellungnahme von »Stadt für Alle« zur Diskussion über die Kostenexplosion bei der Realisierung des »Haus des Wissens«

Wir begrüßen die Entscheidung des Rates der Stadt Bochum die Realisierung des Projekts »Haus des Wissens« ungeachtet steigender Baukosten weiter zu verfolgen. Das »Haus des Wissens« ist eine große Chance für die Neubelebung der Bochumer Innenstadt. Mit der räumlichen Neuordnung der Institutionen VHS, Stadtbücherei und UniverCity, kann nicht nur ein attraktiver Lern- und Begegnungsort entstehen, sondern auch ein öffentlicher Raum für demokratische Teilhabe. Wenn das Projekt gelingt und hier wirklich etwas Neues entsteht das mehr ist als VHS und Stadtbücherei aktuell leisten können, werden öffentliche Gelder einmal an der richtigen Stelle investiert.

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Mietenwahnsinn in Bochum – Erinnerung an 5 verlorene Jahre

Heute vor fünf Jahren wurde das Haus Herner Str. 131 besetzt. Das denkmalgeschützte Gebäude stand damals seit einem dreiviertel Jahr komplett leer. Es gab massiven Instandhaltungsstau, Schimmelprobleme und kaum noch sichtbares Handeln der Vermieterin. Die mehrwöchige Besetzung beendete diesen Zustand.

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Rundgang zur gemeinwohlorientierten Nachnutzung des Gebäudes der Bochumer Musikschule

Die Initiative Zukunftsmusik, an der auch das Netzwerk »Stadt für Alle« beteiligt ist, setzt sich für den Erhalt und eine gemeinwohlorientierte Nachnutzung des Gebäudes der Bochumer Musikschule ein. Der 1956 als Jacob-Mayer-Realschule eröffnete Bau ist ein wichtiger Zeitzeuge des kommunalen Schulbaus in den 1950er Jahren. Mit dem geplanten Umzug der Musikschule stellt sich die Frage, welche Rolle das Gebäude zukünftig spielen kann.

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Wohnen ist ein Grundrecht und keine Geldmaschine

Das Netzwerk »Stadt für Alle« beteiligte sich am Samstag den 23.04.2022 an der Demonstration zur Bochumer Hauptverwaltung des Vonovia-Konzerns. Anlass war die bevorstehende Aktionärsversammlung. Rund 400 Menschen folgten dem Aufruf. Darunter Vertreter*innen der Berliner Kampagne »Deutsche Wohnen und Co. enteignen« sowie wohnungspolitische Aktivist*innen aus Hamburg, Göttingen, Düsseldorf und Köln. Sogar Vertreter*innen von Mieter*inneninitiativen aus Schweden und den Niederlanden waren angereist. Vonovia SE ist das größte Wohnungsunternehmen in Europa.

»Stadt für Alle« hielt beim Auftakt am Hauptbahnhof den Eröffnungsbeitrag den wir unten dokumentieren.

Zeitgleich zur Demonstration fand in Bochum der zweite bundesweite > MIETENSTOPP-Gipfel statt. Der Gipfel richtete sich an Akteur*innen der Mieter*innen Bewegung in ganz Deutschland.

Aufmerksamkeit erregte auch eine Adbusting-Aktion. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden über ein dutzend Plakate in Werbekästen in der Bochumer Innenstadt aufgehängt, die auf satirische Weise die Geschäftspraktiken des Immobilienkonzern Vonovia SE thematisierten > Vonovia sagt die Wahrheit

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