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Stadt für Alle Bochum Beiträge

Aktuelles

Offene Stadtversammlung „Basteltermin“

Unsere Stadtversammlung am Samstag 11. August 2018 ist ein Basteltermin. Wir wollen Materialien für unsere Unterschriftenkampagne erstellen. Wir treffen uns um 11:00 Uhr im Botopia Raum9 (Griesenbruchstr. 9).


Offene Stadtversammlung

Dienstag 14. August 2018, 19:00 Uhr, Mieterverein Bochum (Brückstraße 58, 44787 Bochum). Thema: Planung der Kampagne zur Neugestaltung der Bochumer Innenstadt.


Info-Karte Innenstadt

Unsere interaktive Info-Karte zeigt die Flächen und Gebäude in der Bochumer Innenstadt die neu gestaltet werden sollen. Kurze Texte informieren über die politischen Entscheidungsprozesse und den Stand der Planungen. Zusätzlich liefern sie Zahlen und Fakten zu den jeweiligen Orten. Die Info-Karte wird fortlaufend aktualisiert. Zur Info-Karte Innenstadt

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Sie könnten, aber sie wollen nicht

Ein Kommentar von »Stadt für Alle« zur Weigerung der Stadt Bochum, die VBW auf gemeinwohlorientierte Ziele zu verpflichten

Die Stadt Bochum ist mit fast 80 % der größte Anteilseigner der Wohnungsbaugesellschaft VBW. Was läge näher, als dieses mehrheitlich kommunale Unternehmen als wohnungspolitischen Akteur auf gemeinwohlorientierte Ziele zu verpflichten: Wohnungsangebote für untere und mittlere Einkommensgruppen und eine stabilisierende statt eskalierende Mietenpolitik.

Mit der Änderung des Gesellschaftervertrages, die der Rat der Stadt Bochum nun mehrheitlich beschlossen hat, wird die VBW stattdessen auf Rendite verpflichtet. Die VBW agiert wie ein ganz normales gewinnorientiertes Unternehmen, das mit Wohnraum als Ware handelt – und das soll so bleiben. Einmal mehr wird an dieser Stelle deutlich, dass sich die Stadt Bochum nicht als Gemeinwesen verstehen will, sondern als „Konzern“. Was für ein absurder Alptraum, in dem die Bürger*innen der Stadt nur noch als „Kund*innen“ wahrgenommen werden.

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Begegnungsräume als Aufforderung zu einer offenen Gesellschaft

Ein Bericht vom Gebäuderundgang durch die Bochumer Musikschule

Rund 50 Besucher*innen folgten am Samstag den 09. Juni 2018 der Einladung des Netzwerks »Stadt für Alle« zum Gebäuderundgang durch die Bochumer Musikschule. Der Architekt Vincent Forster führte die Gruppe durch das Haus und erläuterte, dass Architektur immer auch die Geschichte einer Idee erzählt. In den 50er Jahren, in denen die Schule gebaut wurde, entstanden die großzügigen hellen Begegnungsräume im Eingangsfoyer und in den Treppenhäusern als Aufforderung zu einer offenen Gesellschaft. Das Schrecken des deutschen Faschismus lag gerade ein Jahrzehnt zurück. Besonders das lichtdurchflutete Foyer, das geschwungene Treppenhaus sowie die warmen unaufdringlichen Farben darin, sind auch heute noch beeindruckende Merkmale für die Architekturqualität der 50er Jahre.

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Viele Fragen, viele Ideen und die Lust, mitzugestalten

Bericht vom Stadtrundgang und der offenen Stadtteilversammlung am 08. April

Rund 50 Teilnehmer*innen folgten der Einladung zum Stadtrundgang des Netzwerks »Stadt für Alle« durch die Bochumer Innenstadt. An den Stationen Telekom-Block, Justizareal, Bildungs- und Verwaltungszentrum, Musikschule, Gesundheitsamt und Appolonia-Pfaus-Park informierte das Netzwerk über den jeweilgen Stand der Planung zur Umgestaltung und beantwortete viele Fragen. „Es war sehr hilfreich und interessant, alle bekannten Informationen so komprimiert erzählt zu bekommen und auch über Konsequenzen zu diskutieren“, meinte einer der Teilnehmer am Rande des Rundgangs.

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Stadtrundgang und offene Stadtteilversammlung am Sonntag, den 08.04.2018

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Bochumerinnen und Bochumer!

Die Bochumer Innenstadt steht vor großen Veränderungen. Wird die Musikschule abgerissen oder darf sie stehen bleiben? Wohin ziehen Volkshochschule und Stadtbücherei? Kommt diese Markthalle jetzt und was passiert im Appolonia-Pfaus-Park? Kann man sich das Wohnen in der Innenstadt zukünftig noch leisten?

In der Stadtverwaltung und auch im Rat werden bereits Pläne geschmiedet. Aber was wollen eigentlich die Menschen, die in Bochum wohnen – ob in direkter Nachbarschaft oder auch außerhalb der Innenstadt?

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Der Mythos der sozialen Durchmischung

Kaum ein Begriff ist in der stadtpolitischen Diskussion so positiv besetzt und zugleich so unhinterfragt wie die soziale Durchmischung. Wenn die Konzentration sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen in einem Stadtteil oder Quartier als Problem wahrgenommen wird, empfiehlt sich die soziale Durchmischung dieses Stadtraums, die Verhinderung von Segregation, als positive Strategie. Doch die positiven Effekte, die von einer sozialen Durchmischung erwartet werden sind empirisch nicht nachweisbar und nach ihnen wird auch selten gefragt.

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Positionen des Netzwerks »Stadt für Alle« zur Neugestaltung der Bochumer Innenstadt

Wir hatten angekündigt uns als Netzwerk »Stadt für Alle« in die Neugestaltung der Bochumer Innenstadt einzumischen. Hier nun ein paar erste Positionen dazu, die deutlich machen sollen, wie wir uns eine Stadt für Alle an dieser Stelle vorstellen.

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Die Segregation wird von oben organisiert

Stellungnahme zum Bebauungsplan für das ehemalige RWE-Gelände an der Wielanstraße

Am 07.02.2018 beschloss der Rat der Stadt Bochum den Bebauungsplan für das ehemalige RWE-Gelände an der Wielanstraße gegenüber den Schmechtingswiesen. Luxuswohnungen für Begüterte sollen dort entstehen und keine einzige Sozialwohnung. Der erste großflächige Bebauungsplan nach Beschluss des Handlungskonzepts Wohnen wurde ohne die dort festgelegte Sozialwohnungsquote von 20 % auf den Weg gebracht.

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Utopischer Überschuss und produktive Vielfalt

Unter dem Titel „Geht nicht gibt’s nicht!“ ist auf dem Blog von »Recht auf Stadt – Ruhr« ein Bericht über das Netzwerk „Stadt für Alle“ und die turbulenten wohnungspolitischen Ereignisse 2017 in Bochum erschienen. Der Text reflektiert die Erfahrungen des Netzwerks im Handgemenge zwischen radikaler Realpolitik und utopischem Überschuss: www.realize-ruhrgebiet.de

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Weg von Sammelunterkünften: Wohnungen für alle!

Das Netzwerk »Stadt für Alle« unterstützt das Forderungspapier »Inhumane Unterbringung von geflüchteten Menschen in Bochum stoppen!«, das »Treffpunkt Asyl Bochum« am 20.11.2017 veröffentlichte.

Immer wieder hat »Stadt für Alle« die Ignoranz der Stadt Bochum gegenüber der Unterbringungssituation von Geflüchteten kritisiert. Zuletzt in der Diskussion um das Handlungskonzept Wohnen, in dem Geflüchtete als größte Gruppe Bochumer „Neubürger*innen“ keine Rolle spielen.

Stadtbaurat Markus Bradtke betonte in dieser Diskussion mehrfach, das Handlungskonzept Wohnen sei kein Integrationskonzept und Geflüchtete sollten nicht als besondere Nachfragegruppe wahrgenommen werden. Was aber bedeutet „Integration“ anderes als Integration in den Arbeits- und Wohnungsmarkt? Hier wird der Zynismus, den die Leerstellen im Handlungskonzept Wohnen ausdrücken, besonders offenbar. Die Stadt Bochum will wachsen, aber Geflüchtete sind nicht erwünscht.

Das Netzwerk »Stadt für Alle« schließt sich dem Forderungspapier von »Treffpunkt Asyl« an und fordert die Auflösung aller beengten, separierten und inhumanen Sammelunterkünfte. Geflüchtete brauchen Wohnungen – keine Lager.

Hier das Forderungspapier im Wortlaut:

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