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Stadt für Alle Bochum Beiträge

Wer entscheidet über den neuen Husemannplatz?

In einer Eingabe gemäß § 24 Gemeindeordnung zum „Wettbewerbsverfahren zur Umgestaltung Husemannplatz“ reget das Netzwerk »Stadt für Alle« an, dem Verfahren eine Information der Öffentlichkeit über die Planungen voranzustellen, den Stadtbewohner*innen zu ermöglichen eigene Ideen und Anregungen einzubringen, sowie sie an der Jury zu beteiligen.

Die Anregungen wurde im Rat der Stadt Bochum abgelehnt: Im März 2019 habe die Stadt auf dem Husemannplatz schon zur Beteiligung eingeladen und eine weitergehende Einbindung der Öffentlichkeit sei im Verfahren nicht mehr vorgesehen. Ausserdem würden Kommentare im Vorfeld die Jury beinflussen. »Stadt für Alle« fragt sich: Um was soll es den anderes gehen als den Entscheidungsprozesse durch die Stadtgesellschaft mit beeinflussen zu lassen?

Die Eingabe gemäß Gemeindeordnung ermöglichte »Stadt für Alle« den Vorschlag in der Ratssitzung am 30.01.2020 selbst zu begründen. Das Rederecht nahm Andrea Wirtz war. Hier ihre Rede im Wortlaut:

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Einladung zum Rundgang durch die Bochumer Innenstadt

Das Netzwerk »Stadt für Alle« lädt am Samstag den 28. September um 14.00 Uhr zur Glocke am Rathaus ein, um gemeinsam zu einem erneuten Rundgang durch die Innenstadt zu starten.

Rund um das Gelände von Musikschule, Gesundheitsamt, BVZ und Appolonia-Pfaus Park wird über die aktuellen Entwicklungen der Bochumer Innenstadt informiert.

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DENK MAL drüber nach…

Das Netzwek »Stadt Für Alle« nahm den Tag des offenen Denkmals, heute am 08. September 2019, zum Anlass, zwei erhaltenswerten Gebäuden die »DENK MAL drüber nach-Plakette« zu verleihen. Die Plakette soll auf den drohenden Abriss dieser Gebäude aufmerksam machen und zum Nachdenken über eine Zukunft für diese identifikationstiftenden Bauwerke anregen.

Besonders erfreulich ist, dass auch das Thema zum Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr den jüngeren und von Wandel geprägten Bauten gewidmet ist: »Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur«.

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Partizipation beginnt dort wo mitentschieden werden kann!

Ein offener Brief an den Rat und die Verwaltung der Stadt Bochum vom Netzwerk »Stadt für Alle« zum ISEK Innenstadt

Im September 2019 wird der Rat der Stadt Bochum über den Inhalt eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) entscheiden, in dem Maßnahmen und Projekte zur zukünftigen Gestaltung der Bochumer Innenstadt festgelegt werden. Im Rahmen der Erstellung des ISEK fanden unter dem Motto „Bo wird Bäm!“ verschiedene Veranstaltungen statt. Das Netzwerk »Stadt für Alle« beteiligte sich daran und konzentrierte sich hier insbesondere auf die Planungen rund um den Appolonia-Pfaus-Park.

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Die Bewohner*innen sind die Expert*innen

Bilder vom Ideen-Workshop zum Innenstadtumbau im Appolonia-Pfaus-Park

Am Samstag den 06. Juli 2019 entstanden im Bochumer Appolonia-Pfaus Park eine Reihe von alternativen Ideen zur Nutzung des Geländes rund um Musikschule, BVZ und Park. Das Netzwerk »Stadt für Alle« hatte unter dem Titel „Was wäre, wenn…?“ zu einem Workshop eingeladen, in dem Ideen entwickelt und plastisch umgesetzt werden konnten. Über den gesamten Vormittag verteilt kamen Anwohner*innen und Interessierte, die der Einladung gefolgt waren.

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Was wäre, wenn…?

Ein Ideen-Workshop zum Innenstadtumbau am 06. Juli 2019 ab 11 Uhr im Appolonia-Pfaus-Park

Das Netzwerk »Stadt für Alle« lädt alle interessierten Bochumer*innen ein, konkrete Alternativen zu den Verkaufs- und Abrissplänen für die Gebäude und Flächen zwischen Rathaus und Appolonia-Pfaus-Park zu entwickeln.

Zum Hintergrund: Der Rat der Stadt Bochum hat entschieden, das Bildungs- und Verwaltungszentrum (VHS und Stadtbücherei) abreißen zu lassen und die städtischen Grundstücke zwischen Rathaus und Appolonia-Pfaus-Park an einen privaten Investor zu verkaufen. Ob die Gebäude der Musikschule und des Gesundheitsamtes ebenfalls abgerissen werden, bleibt den Planungen des zukünftigen Besitzers überlassen. Die Stadt möchte, dass auf diesen Flächen überwiegend hochpreisiger Wohnraum entsteht, der unter dem Slogan „Wohnen am Appolonia-Pfaus-Park“, vermarktet werden soll.

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Konkrete Alternativen für die Innenstadt

Nachdem die enttäuschenden Beteiligungsformate für die Bochumer Bürger*innen zum Innenstadtumbau (Integriertes Stadtentwicklungskonzept/Bo wird Bäm) abgeschlossen sind – es durften die üblichen gelben Zettel aufgeklebt werden – hat das Netzwerk »Stadt für Alle« nun ein paar eigene Ideen für die Flächen und Gebäude zwischen Rathaus und Appolonia-Pfaus-Park entwickelt.

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»Rundgang der Inspirationen« am 4. Mai 2019

Das Netzwerk »Stadt für Alle« lädt am Samstag den 04. Mai um 14.00 Uhr zur Glocke am Rathaus ein, um gemeinsam zu einem erneuten Rundgang durch die Innenstadt zu starten. Dabei soll es zum einen darum gehen, über die Privatisierungs- und Umgestaltungspläne der Stadt zu informieren. Zum anderen soll aber auch diskutiert werden, welche Wünsche und Ideen die Bochumerinnen und Bochumer haben, diese Flächen zu gestalten.

Wir sind das Gelände bereits ein paar Mal abgegangen und uns sind dort viele Ideen gekommen, wie man die Flächen gestalten könnte. Wir stellen uns vor, dass dort günstiger Wohnraum und Flächen entstehen, die für viele Bochumerinnen und Bochumer nutzbar sind. So könnte das Gebäude-Ensemble aus Musikschule und Gesundheitsamt zu einem Campus für soziales Wohnen, Kleingewerbe und öffentliche Einrichtungen umgebaut werden – mit einem Gemeinschaftsgarten mitten im Zentrum der Stadt. Einen Überblick über die ersten Ideen des Netzwerkes gibt unsere »Ideen-Karte« die unten auch als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.

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