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Stadt für Alle Bochum Beiträge

Erklärung „Für eine soziale und ökologisch zukunftsfähige Wohnungspolitik in Bochum“

Als Reaktion auf die im Mai 2021 von der Stadt Bochum initiierte „Allianz für Wohnen“, in der überwiegend Akteure aus der Wirtschaft wohnungspolitische Ziele für Bochumer entwickeln sollen, hat das Netzwerk »Stadt für Alle« gemeinsam mit sozial- und umweltpolitischen Organisationen und Initiativen eine Erklärung „Für eine soziale und ökologisch zukunftsfähige Wohnungspolitik in Bochum“ formuliert.

Auf die sozialen und klimapolitischen Herausforderungen einer zukunftsfähige Wohnungspolitik können rein marktwirtschaftliche Konzepte keine Antworten geben. In unserer Erklärung formulieren wir deshalb Ziele und Forderungen für bezahlbares und menschenwürdiges Wohnen, einen Umgang mit der Klima- und Biodiversitätskrise und die Ermöglichung von Teilhabe an Planungsprozessen.

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Hood Up – Festival für utopische Stadtentwicklung (Update)

Mit »Hood up! – Festival für utopische Stadtentwicklung« wollen im August verschiedene Initiativen Impulse setzen, wie Bochum sich zu einer lebenswerteren, solidarischen und nachhaltigeren Stadt entwickelt werden kann. Los geht es am Sonntag, den 8. August mit einer Auftaktveranstaltung. Bis zum 21. August finden zahlreiche Workshops, Stadtrundgänge, Filmvorführungen und kreative Events statt, die zur Partizipation aufrufen!

Achtung: Die Auftaktveranstaltung am 8. August findet nicht wie bisher angekündigt ab 16 Uhr im Appolonia-Pfaus-Park und auch nicht im Alsengarten statt, sondern auf den Schmechtingswiesen!

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Take back the night-Rallye – Reloaded

Es ist soweit – wir laden euch ein, mit uns Raum und Nacht zurück zu erobern! Die eigentlich schon im April geplante und dann aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte Take back the night-Rallye wird nun am 31. Juli ab 21.00 Uhr stattfinden.

Wo? In der ganzen Bochumer Innenstadt; wir haben zusätzlich 4 Anlaufstationen:

  • Kurt-Schumacher-Platz (direkt gegenüber HBF)
  • am Eingang der Unterführung von der Hermannshöhes ins Bermudadreieck (am Sprühtunnel),
  • Kortumstraße (zwischen Husemannplatz und Ring)
  • Hans-Schalla-Platz (am Schauspielhaus)
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Her mit der lebenswerten Stadt! – Einladung zum Mitgestalten

In den vergangenen Jahren ist vielfach beklagt worden, die Bochumer Innenstadt sehe nicht mehr schön aus, es mangele an Aufenthaltsqualitäten, sie sei zu stark von Autos belastet und allgemein sind viele Leerstände in der City zu beklagen. Stimmt alles. Und doch denken wir, dass es Zeit wird mit dem Jammern aufzuhören, Visionen zu erstellen und diese Schritt für Schritt zu verwirklichen.

Dazu wollen wir euch einladen.

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Take back the night – Wir erobern uns die Nacht und die Stadt zurück! (Update)

Absage take back the night – for now… Leider müssen wir unsere Aktion verschieben.

Wir wollten uns am 24.04. die Nacht zurückerobern. Denn wir haben die Schnauze voll davon, uns immer wieder erzählen zu lassen, für uns sei es draußen nicht sicher und wir sollten lieber zu Hause bleiben. Wir wollten als FLINTA* gemeinsam eine empowernde, entschlossene und fröhliche Nacht verbringen. Dieses Mal grätscht nicht das Patriachart, sondern eine globale Pandemie dazwischen. Wir haben uns aufgrund der Ausgangssperre schweren Herzens entschieden, die Aktion zu verschieben. Sie wird aber später im Jahr (wir planen im Sommer) auf jeden Fall stattfinden. Groß, laut und entschlossen.

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Kritik an der „Allianz für Wohnen“

Eine Stellungnahme des Netzwerks »Stadt für Alle« zum Konstitutionsprozess der „Allianz für Wohnen“

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet setzt die Bochumer Stadtverwaltung gerade einen Ratsbeschluss aus dem Jahr 2017 um: Die „Allianz für Wohnen in Bochum“ soll zeitnah gegründet werden. Der Zusammenschluss soll eine wichtige Rolle bei der Überarbeitung des kommunalen „Handlungskonzepts Wohnen“ spielen – also dem Grundlagenpapier, das die Ziele und Maßnahmen der Bochumer Wohnungspolitik für die kommenden Jahre festlegt. Doch bereits im Vorfeld gibt es heftige Kritik am bisherigen Vorgehen der Verwaltung. 35 Gruppen und Organisationen bemängeln in einem Brief an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke die einseitige Zusammensetzung des Gremiums.

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Klimastreik am Freitag den 19.03.2021

Auch das Netzwerk Stadt für Alle ruft zum Klimastreik am Freitag den 19.03.2021 auf. Ab 14.00 Uhr wird es dezentrale Aktionen in der Stadt geben und um 18.00 Uhr endet der Tag mit einer gemeinsamen Demo. Auftakt ist am Bergbaumuseum. Unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises liegt es jetzt an uns, unsere Forderungen, zusammen mit unserem Frust über das Nicht-Handeln der Politik und unseren Tatendrang auf die Straße zu bringen! Jetzt ist es an der Zeit, Druck auf die Regierung auszuüben. Schützt euch und andere mit Masken und dem nötigen Abstand.

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Reaktionäre Verhältnisse in Beton – Wie die Einfamilienhaussiedlung konservative Familienmuster reproduziert und was dagegen zu tun ist

Ein digitaler Stadtrundgang mit Stadt für Alle im Rahmen der feministischen Aktionswochen: Sonntag 14.03.2021, 15.00 Uhr

Interessierte melden sich bitte bei uns per E-Mail, ihr bekommt dann den Link für die Teilnahme zugesandt: stadt-fuer-alle-bochum@riseup.net

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Reaktionen auf den Eilbrief „Öffnet die Hotels!“

Am Freitag, den 14.02.2021 hat ein Bündnis aus 32 Bochumer Vereinen, Initiativen und Organisationen den Eilbrief „Wohnungslose müssen vor Kälte und Corona-Ansteckung geschützt sein: Öffnen Sie Hotels und öffentliche Einrichtungen!“ an die Stadt Bochum geschickt. Das Netzwerk »Stadt für Alle« ist eine der Unterzeichner*innen.

Bereits am gleichen Abend antwortete Sozialdezernentin Britta Anger mit einem ausführlichen Schreiben. Darin bezeichnet sie unsere gemeinsame Forderung nach einer Öffnung der Hotels als zwar „im Grundsatz richtig“, für Bochum aktuell aber als überflüssig. Dies begründet sie damit, dass die Plätze in den existierenden Notschlafstellen nicht vollständig belegt seien. Dennoch sehen wir nach wie vor Menschen, die draußen übernachten. Auch die Berichte des DRK-Kältebusses belegen dies. Die aktuellen Angebote erreichen also aus unterschiedlichen Gründen nicht alle Menschen in Not. Das Angebot in einem Hotelzimmer unterzukommen hat das Potential zusätzliche Menschen davon abzuhalten ihr Leben in der Kälte zu riskieren.

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